Zellenwände nehmen Wasserdampf auf und geben ihn wieder ab, wodurch Spitzen beim Duschen oder Kochen sinken. Massivholz temperiert Oberflächen, mindert Zugluftgefühl und steigert wahrgenommene Wärme. In Kombination mit kalkbasierten Putzen entsteht ein diffusionsoffenes System, das Schimmel vorbeugt, ohne auf dichte Folien, Duftsprays oder permanente Maschinen zu setzen.
Seine thermische Trägheit speichert Nachtkühle und gibt sie tagsüber langsam ab, besonders in Kombination mit Verschattungen und quer gelüfteten Grundrissen. Dicke Wände und sorgfältig vermörtelte Fugen reduzieren Schallübertragung. So bleibt der Mittag ruhig und klar, ohne Klimageräte, deren Geräusche, Zugluft und Wartungsaufwand oft unterschätzt werden.
Dichte Wollvorhänge, Leinenstores und Filzpaneele bündeln Echo, lenken Blicke und schaffen Intimität, ohne Tageslicht zu opfern. In Hotels und Schulen verbessern sie Verständlichkeit von Sprache, reduzieren Stress und bieten wechselbare Stimmungen. Pflegeleicht, waschbar, reparierbar, bleiben sie anpassbar, wenn Räume wachsen, sich teilen oder multifunktional genutzt werden.